Archiv der Kategorie 'Texte'

Straßen aus Zucker statt Naziaufmarsch!

Am 1.Mai wollen Neonazis der NPD und der Freien Kräfte ihren großen zentralen Aufmarsch in Berlin-Pankow durchführen. Der Nazikader Sebastian Schmidtke hat sich mit den Ordnungsbehörden auf den S-Bhf Bornholmer Straße als Auftaktort geeinigt und will von dort durch Prenzlauer Berg marschieren. Dem gilt es entschlossen entgegenzutreten!

Einen Stadtplan (A3) gibt es hier und bei der MBR.

Immer aktuelle Infos gibt es außerdem unter http://www.antifa-berlin.de & http://www.1-mai-nazifrei.tk

Am 1.Mai selber werdet ihr am besten hier mit Infos versorgt:
-WAP-Ticker – 1mai.sytes.net
-Infotelefon – 030 / 34 71 21 08
-Twitter - twitter.com/1mai_nazifrei

Sammelpunkte zur gemeinsamen Anreise am 1.Mai pünktlich um 9 Uhr:
* S-Bhf. Ostkreuz für Ostberliner_innen
* U-Bhf Alexanderplatz (U2) für Westberliner_innen

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Außerdem ist pünktlich zum 1.Mai die dritte Ausgabe der „Straßen aus Zucker“ online. Mit Texten zu „Extremismustheorien“ und Gewalt, Rassismus, Verschwörungstheorien, Antisemitismus, Kapitalismuskritik von (Neo-)Nazis, Interviews mit Dj Phono von Deichkind und der Kampagne „Let‘s push things forward! Gegen rechte Zeitungen“, sowie Argumenten gegen Argumente gegen den Kommunismus.

17.11. bundesweiter Bildungsstreik

Morgen wird es bundesweit wieder unzählige Aktionen im Rahmen der Bildungsproteste geben. Bereits seit Wochen bzw. Monaten werden in diesem Zusammenhang in Österreich und Deutschland Universitäten besetzt. Wir rufen natürlich zu den Protesten auf und verweisen in diesem Zusammenhang nochmal auf den Text „Nie wieder (Schul-)Klassen!“ in der „Straßen aus Zucker“#1.

Zusammen streiken, schwänzen, kämpfen!

zusammen

mehr Infos: hier kli­cken

Straßen aus Zucker#2 ist da!

Hallo Welt!
Etwas mehr als ein halbes Jahr ist es nun her, dass wir die erste „Straßen aus Zucker“ rausgehauen haben und eigentlich war das Ganze gar nicht als Fortsetzungsgeschichte geplant – es sollte also keine zweite Ausgabe geben. Wir wollten „nur“ dieses blöde deutsche „Superjubiläumsjahr“ (60 Jahre Grundgesetz, 2000 Jahre Varusschlacht, 20 Jahre Wiedervereinigung…) denunzieren und zwar mit einer grundsätzlichen Kritik an Staat, Nation und Kapital sowie einigen Dingen, die damit zusammenhängen. Dass Ihr nun die zweite Nummer in den Händen haltet, liegt in erster Linie an Euch selbst. Wir waren sehr überrascht von dem ganzen Feedback und vielen Bestellungen, haben uns von der Welle der Euphorie mitreißen und für eine zweite Ausgabe begeistern lassen. Ja, selbst eine dritte ist nun schon in Planung. Aber ganz soweit sind wir noch nicht.
Für diese Nummer wollen wir erstmal eine neue Gruppe im großen Redaktionskollektiv begrüßen. Neben der Antifaschistischen Jugendaktion Kreuzberg (AJAK), der Antifaschistischen Schüler_innen Vernetzung (ASV) sowie der Gruppe T.O.P. B3rlin ist nun auch communisme sucré dabei – eine Gruppe, die sich aus einem offenen Treffen des „Straßen aus Zucker“-Bündnisses heraus gegründet hat! So einiges ist also passiert. Komisch, aber trotzdem ist auch vieles so geblieben, wie es war.
Leider hat noch niemand die Nation erschossen, den Staat umgewuppt oder den Kapitalismus niedergedingst. Deutschland ist folglich noch da. Auf Hochtouren. Das Superjubeljahr 2009 geht weiter: Da werden die „Friedliche Revolution“ und die „Wiedervereinigung“ der beiden deutschen Staaten mit Riesentamtam so richtig abgefeiert. Wir feiern nicht mit. Vielmehr haben wir uns gefragt, wie hier Geschichte eigentlich gemacht wird. Dann haben wir lang darüber diskutiert, was aus unserer Sicht am Realsozialismus zu kritisieren ist. Denn uns geht es dabei nicht darum, den Kapitalismus als das bessere Gesellschaftssystem zu propagieren. Und was verbirgt sich eigentlich hinter dem großen Begriff „Kommunismus“? Wir nehmen in dieser Ausgabe den 20. Jahrestag der „Wende“ zum Anlass, uns mit diesen und ähnlichen Fragen zu beschäftigen. Außerdem geht es auch um Graffiti, es gibt ein schickes Plakat, das auch als Sprühschablone taugt und wir haben für Euch ein Interview mit Frittenbude geführt. Diverse Rezensionen von spannenden Büchern und viele, viele Termine gibt‘s noch obendrauf.

Ab kommender Woche sollte es die „Straßen aus Zucker“ #2 im Infoladen eures Vertrauens geben – in Berlin liegt sie z.B. schon in den Buchläden „Schwarze Risse“ aus. Natürlich könnt ihr sie aber auch wieder online bestellen. Das gleiche gilt für die neuen Aufkleber. Oder ihr nehmt eure alte „Straßen aus Zucker“, zerknüllt sie, murmelt „Communismus, Communismus, Communismus“, wartet kurz und entknüllt sie dann wieder:

saz#2
Vielen dank an den Blogger Bauhaustapete für die witzige animierte Grafik!

„Rosen auf den Weg gestreut“

Kurzmeldung:

Pankower Antifazeitung erschienen

Die 11. Ausgabe des Jugend-Infos ist erschienen und 5000 Exemplare wurden, wie alle drei Monate, an Pankower Schulen verteilt. In der aktuellen Ausgabe wird euch ein Special geboten: ein siebenseitiges Interview mit einer Kommunistin der Arbeiterkommunistischen Partei Irans sowie einem iranischen Grünen. Beide berichten über die gesellschaftliche Situation im Iran sowie die Proteste die seit Monaten gegen das klerikal-faschistische Regime opponieren. Desweiteren könnt ihr euch u.a. über das militärischen Engagement der deutschen Post bzw. DHL, über Spielregeln beim Sex, der beginnenden Internetzensur sowie über die Widerstandgruppe „Die Rote Kapelle“ belesen. Also, viel Spaß beim Lesen!

Download „Rosen #11″