Archiv der Kategorie 'Freiräume'

Straßen aus Zucker – der Track zur Zeitung

Concept – progressiver linker Rap aus Nürnberg – hat für die Straßen aus Zucker einen neuen Track gemacht, den ihr auch hier downloaden könnt!

Liebigstraße 14 bleibt!

Am 2. Februar um 8.00 Uhr soll die Liebigstraße 14 in Berlin-Friedrichshain geräumt werden. Vorrausgegangen sind dem Ganzen diverse Gerichtsverfahren gegen die kollektive Wohnstruktur im Haus und politische Betätigung z.b. in Form von Transparenten an der Fassade. Außerdem gab es Versuche den Konflikt mit den Hauseigentümern Suitbert Beulker und Edwin Thöne am Verhandlungstisch zu klären, was aber scheiterte. Nun gilt es die Räumung zu verhindern!
Liebigstraße 14

Räumung der Brunnenstraße 183

Demo am Donnerstag 26.11. // 20:00 Uhr // Oranienplatz
gegen die gestrige Räumung des Wohnprojekts der Brunnenstraße 183

Weitere Infos findet ihr unter: www.wba.blogsport.de

Achtung! : Die Demo beginnt nicht wie geplant um 19:00 Uhr sondern erst um 20:00 Uhr. Davor als noch zur Demonstration gegen das Sizzla Konzert im Kesselhaus.

News-Update:

Freiraumdemo Wittenberg

Am Samstag den 19.09.2009 findet in Lutherstadt Wittenberg eine bundesweite Freiraumdemo statt, für die auch auf unserer Seite schon geworben wurde. In den Tagen vor der Demonstration ist einiges passiert. Wir versuchen die verschieden Aktionen hier noch einmal chronolgisch zu dokumentieren:

09.09.2009:
- Spontane Freiraumdemonstration in Wittenberg mit 20 alternantiven Jugendlichen

Den auf Indymedia veröffentlichten Bericht findet ihr hier.

Nacht vom 13.09.-14.09:
- Angriff auf das Gebäude der Kriminalpolizei
- Angriff auf das neue Rathaus und das Landratsamt (gleichzeitig Sitz des Ordnungsamts)
- Auto des amtierenden Bürgermeister Thorsten Zugehör mit Farbe verschönert.

Einen kurzen Bericht mit Bildern zu dieser Nacht findet ihr hier.

15.09.2009:
- NPD meldet Kundgebung von 09.00-14.00 Uhr auf dem Wittenberger Marktplatz an

Weitere Information zu der geplanten Kundgebung der Nazis findet ihr hier und hier.

16.09.2009:

- Scheinbesetzung in der Wittenberger Innenstadt
- am ehemaligen Squat Wittenberg wurden von der Polizei zwei Überwachungskameras angebracht

Den auf Indymedia veröffentlichten Bericht findet ihr hier.

17.09.2009:
- auch der ehem. Kreisverband 3 der Berliner NPD mobilisiert für einen Kundgebung der „Freien Kräfte Anhalt-Bitterfeld“ unter dem Motto „Weltkulturerbestadt schützen – Kriminalität von Links sofort beenden! – Denn Sozial geht nur National!“

Außerdem gab es bundesweit verschieden Soliaktionen für Wittenberg.

Wittenberg

Es scheint also ein spannender Samstag in Lutherstadt Wittenberg zu werden. Wir forden Solidarität mit den Besetzer_innen des Squats Wittenberg und unterstützen die Demonstration mit allen uns möglichen Mitteln.

Zugtreffpunkt Berlin:
Treff: 13 Uhr Hauptbahnhof / Tief
Abfahrt: 13:17 Uhr Gleis 4

Weitere Zugtreffpunkte findet ihr hier.

Linke Freiräume erkämpfen und verteidigen!
Gegen staatliche Repressionen und Überwachung!
NPD-Kundgebung verhindern!

Am Samstag in Wittenberg die Provinz zum Tanzen bringen!

Auf nach Lutherstadt Wittenberg!

Der Traum ist aus zu dieser Zeit…doch wir werden alles geben!
Aufruf zur Freiraum-Demo am 19.09.2009 in Lutherstadt Wittenberg.

Am 25.08.2009 wurde die Besetzung der Wallstraße 1 in Wittenberg aufgegeben. Gründe dafür waren der massive Repressionsdruck auf einzelne Aktivist_Innen. Und die Angst die durch die Besetzung ins rollen gekommenen Verhandlungen zwischen dem Verein „Kultur mit Sahne“ und der Stadt Wittenberg zu gefährden. Nachdem die Besetzung Dienstag Abend gegen 22:00 Uhr beendet wurde, stürmten gegen um 2 Uhr nachts mehrere Einsatzhundertschaften aus Magdeburg das bereits verlassene Squat. Es sind an diesem Abend viele Tränen geflossen. Und die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Die Stadt meint uns jetzt ein Alternativobjekt schaffen zu wollen, wie dieses aussieht wissen wir momentan nicht. Die Angst wieder hingehalten und verarscht zu werden ist zu groß, in einer Stadt in der systematisch Obdachlose aus der Touristenzone (Innenstadt) vertrieben werden. In einer Stadt in der Nazisecurity, Konsumtempel beschützen. In einer Stadt in der Jugendliche unerwünscht sind und alles dafür getan wird das sie aus dem Innenstadtbereich vertrieben werden.

Wittenberg

Wir glauben weder ihren leeren Worten und schon gar nicht ihren Versprechungen. Wir haben mit der „Räumung „nicht nur ein Anlaufpunkt verloren sondern auch einen erkämpften Freiraum in dem so viele Menschen platz fanden, an dem so viel verwirklicht wurde an dem wir so viel Solidarität erfahren haben. Wo sich Menschen teilweise 6 Stunden in den Zug gesetzt haben nur um uns zu unterstützen. Auch von Bürgis und Anwohner_innen, die teilweise Hundefutter und Essen mitgebracht haben als sie bei uns waren, wo es so viel Anregung, so viel Kritik, so viel Verständnis gab. Für die Stadt ist es bloß ein Haus was jetzt wieder leer steht. Wo wir uns fragen wo bleiben die versprechen der Stadt? Wo bleiben wir ? Wo bleiben all die Menschen die bei uns tagtäglich zu Besuch waren? Wo bleiben die Menschen dieser Stadt die nicht in das Konstrukt passen was diese Gesellschaft normal nennt. Wo bleiben die Jugendlichen?

Wir werden weiter machen, so lange bis wir ein neues Haus haben. Wir bitten euch hiermit uns bei der Demo am 19.09.2009 Zahlreich zu unterstützen. Wir wollen am 19.09.2009 mit einer kraftvollen, entschlossenen und lautstarken Demo zeigen das wir verdammt sauer sind und uns nicht länger hinhalten lassen werden.

Freiräume erkämpfen und verteidigen!

Gemeinsamer Zugtreffpunkt Berlin:
13 Uhr, Hauptbahnhof, Gleis 4
RE 33107, Abfahrt 13:17

Die Antifaschistische Schüler_innen Vernetzung unterstützt den Aufruf der Besetzer_innen vom Squat Wittenberg.

Demo gegen die Schließung der Freien Projekte in Pankow

Indymediabeitrag

Demoflyer

::: AUFRUF ZUR DEMONSTRATION AM 10. DEZEMBER 2008 :::

Wir stellen uns quer!
Keine Streichungen im Großbezirk Pankow -
Hände weg von den Kinder-, Jugend- und Sozialeinrichtungen!

Demonstration am 10. Dezember 2008:

Ab dem Jahr 2009 droht 47 Einrichtungen für Kinder und Jugendliche im
Großbezirk Pankow das Aus!

Betroffen sind zurzeit alle Einrichtungen, die der Freien Trägerschaft unterliegen. Da sich viele Einrichtungen im Bezirk auf diese Weise finanzieren, würden die Kürzungen das Aus für eine hohe Zahl an Schüler- und Jugendclubs, Werkstätten, Abenteuerspielplätzen und Kinderbauernhöfen sowie Spielzentren bedeuten. Nicht nur für die 3.000 Kinder und
Jugendlichen, die die Einrichtungen täglich nutzen, ist dies ein harter Schlag. Auch für werktätige Elternteile sind die Anlaufpunkte und Betreuungsangebote für deren Kinder
eine enorme Entlastung. Außer den Jugendlichen und deren Familien ist noch eine Vielzahl an Menschen von den Streichungsplänen betroffen, die beispielsweise Obdachloseneinrichtungen, Frauenzentren oder Beratungsangebote für MigrantInnen nutzen.

Die genannten Freien Träger erhalten vom Bezirk eine jährliche Förderungv von etwa 2 Millionen Euro. Bei einem Gesamthaushalt von 580 Millionen und einem Defizit von 30 Millionen fallen diese Einsparungen allerdings kaum ins Gewicht. Zumal es die einzigen Einsparungen sind, die der Bezirk plant. Die Erfahrung zeigt, dass jeder bei der Kinder- und Jugendarbeit, jeder bei der Vorsorge eingesparte Euro ein Vielfaches an Folgekosten bedeutet für Einzelfallhilfen, Heimunterbringungen oder die Jugendgerichtshilfe. Statt dass der Staat mehr in den Bau von Jugendstrafvollzugsanstalten investiert, sollte das Geld in die sozialen
Bereiche fließen. Denn wer keine finanziellen Mittel für die Arbeit mit den Jugendlichen zur Verfügung stellt, darf sich nicht über „Jugendkriminalität“ und „Jugendgewalt“ beklagen.

Wir können nichts für die finanzielle Pleite des Großbezirkes Pankow und wollen diese auch nicht ausbaden. Wir haben mit viel Eigeninitiative und persönlichem Engagement in den letzten Jahren in Pankow soziale Netzwerke geschaffen. Es sind Orte, an denen wir uns nach der Arbeit oder der Schule treffen oder wo wir unseren Tag verbringen können. Viele der anfallenden
Kosten dafür haben wir in der Vergangenheit auch persönlich abgefedert.

Wir, das sind Jugendliche, Kinder und junge Erwachsene, das sind die Eltern des Bezirks Pankow, das sind die SozialarbeiterInnen der Einrichtungen. Wir haben einiges erreicht und werden uns dies nicht ohne Weiteres nehmen lassen.

Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin wird aufgrund der Vorlage des Senats von Berlin am 10. Dezember 2008 voraussichtlich eine unbefristete Haushaltssperre für Pankow beschließen. Kommen die Pläne durch, wird Pankow ab dem neuen Jahr zu einem Brachland im Bereich Jugend und Soziales. Damit stehen wir nicht allein. So streiten auch die
Bibliotheken im Bezirk um ihre Existenz. Wir sind daher auf jede Hilfe angewiesen – gerade auch von denen, die jetzt noch nicht betroffen sind. Denn die Streichung der Freien Träger ist nur der erste Schritt für die Kürzung von Bereichen, die jetzt noch nicht betroffen sind.

Kommt darum am 10. Dezember 2008, dem Tag der Abstimmung, mit uns auf die Straße, um für den sofortigen Stopp aller geplanten Kürzungsprogramme zu demonstrieren.

Seid kreativ und denkt euch was aus. Bastelt Schilder und Transparente, bringt Instrumente und Soundsystems mit!

10. Dezember 2008 * Demo * 15.30 Uhr * U-Bhf. Eberswalderstraße
Abschlusskundgebung: 17.00 Uhr * BVV-Fröbelstraße

Vor der BVV wird es noch ein Elektro-Sounsytsem geben.
Dank an dieser Stelle an die FTP-Crew * http://www.myspace.com/ftp_culture

Unterstützt uns! Verteilt Flyer und Verlinkt die Demo:
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Plakat
Flyer Vorderseite
Flyer Rückseite

Mehr Infos unter:
Aktionsbündnis Pankow
NEA Antifa