„Keine Versöhnung mit Deutschland!“

Der 13. Februar steht ins Haus und es scheint nicht so, als fehle es in Dresden in diesem Jahr an dem Willen, sich selbst zu betrauern. Ganz im Gegenteil: Die Bombardierung jährt sich zum 65. Mal. Außerdem ist erneut mit tausenden Nazis zu rechnen. Bundesweit wächst das Interesse an einer Blockade des Aufmarsches. Zivilgesellschaft und Politik in Dresden machen hingegen wenig Anstalten. Kritik, in welchen Formen auch immer, ob praktisch oder theoretisch, ist also gefragt! Infos und Aktionen auf der Mobiseite und bei AK Abriß und Kritik.

Ab Berlin wird es am Freitag, 12.2. (nachmittags) eine gemeinsame Busanreise zur Vorabenddemo am abend in Dresden geben. Karten sind für 8 € in den Schwarze-Risse-Buchläden zu haben. Zurück nach Berlin geht es Samstag abend. Am 28.1. gibt es im Projektraum Neukölln (Hermannstr. 48) eine Infoveranstaltung. Weitere Infos findet ihr hier.

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Gedenkveranstaltungen zur KZ-Befreiung

Vor rund 65 Jahren befreite Rote Armee Auschwitz. In Pankow wird am 27.01. der Naziopfer gedacht:

Mi // 27. Januar 2010 // 18 Uhr // Betsaal des Ehemaligen Jüdischen Waisenhauses, Berliner Straße 120/121: Gedenkfeier anläßlich des 65. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee. Schüler_innen Pankower Schulen verlesen Ausschnitte aus dem Tagebuch des Dawid Rubinowicz, Karsten Troyke singt jüdische und jiddische Lieder. Im Anschluß findet die traditionelle Lichterkette statt.Veranstaltet von Kommission Bürgerarbeit Pankow und VVN-BdA Berlin-Pankow e.V.

Mi // 27. Januar 2010 bis Fr 12. Februar 2010 // täglich (außer Montag und Sonntag) von 15 bis 22 Uhr // Jugendklub M24 (Mühlenstr. 24): Die Wanderausstellung „Jüdisches Leben in Pankow. Vom Anbeginn zum Neubeginn“ ist im Jugendclub M24 zu sehen. Veranstaltet von der VVN-BdA Berlin-Pankow e.V.

Sa // 30. Januar 2010 // 10 Uhr // Treffpunkt vor dem ehemaligen Jüdischen Waisenhaus, Berliner Straße 120/121: Rundgang zu Stätten ehemaligen Jüdischen Lebens mit Claudia Saupe. Veranstaltet vom Förderverein Ehemaliges Jüdisches Waisenhaus Pankow und der VVN-BdA Berlin-Pankow e.V.. Informationen: VVN-BdA Berlin-Pankow e.V.

Nichts und Niemand ist vergessen!


Antifa-Demo: 23.Mai 2010 | Berlin Buch

19.12.2009:

Soliparty im Subversiv

19.12.2009 // Subversiv e.V. // 22:00 Uhr
Antifaschistische Soliparty für ein links-alternatives Archiv&Arbeitsraum im Berliner Nordosten. Es legen für euch auf: Ole Hürsch (Techno), das Reducation DJ Team (Electro/Minimal) und Footloose DJ Squad (Disco-Pop-Trash). Dazu gibt es Longdrinks und Cocktails. Außerdem erwarten euch einige kleine Überraschungen zum Schulschluss!

In den Räumen des Subversiv e.V. (Brunnenstraße 7)

Weitere Informationen unter www.teachyourself.blogsport.de
Den Flyer findet ihr hier.

Antisemitische Schläger unmöglich machen – auch Linke!

Demo am 13.12. (Hamburg) und neuer Kinotermin; „Warum Israel“ am 21.12., 19 Uhr auch im JUP

Am Sonntag, den 25.10.2009, verhinderten Antisemiten gewaltsam eine vom Hamburger Programmkino b-movie und der Gruppe Kritikmaximierung geplante Vorführung von Claude Lanzmanns Film »Warum Israel«.
Mitglieder des »Internationalen Zentrums« B5 und andere Antiimperialisten, die sich mit Mundschutz und Quarzsandhandschuhen auf eine körperliche Auseinandersetzung vorbereitet hatten, verweigerten den Gästen den Zugang ins Kino.

Am 13.12. gibt es daher in Hamburg eine Neuansetzung des Films und eine Demo gegen Antisemitismus (Treffpunkt 13.30 Uhr vor der Roten Flora) Weitere Infos beim Bündnis gegen Hamburger Unzumutbarkeiten, bei Cosmoproletarian Solidarity und bei der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

Eine Vorführung des Films veranstaltet die EAG am 21.12., 19h, im JUP e.V. Weitere Infos findet ihr auf der Hompage der EAG.

Solidarität mit Yunus und Rigo

Seit dem 1. Mai sitzen Yunus und Rigo in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen einen Molotovcocktail auf Polizeibeamte geschleudert zu haben. Es gibt keine Beweise und mehrere Zeugen die Yunus und Rigo entlasten. Die beiden Polizisten, die als Hauptbelastungszeugen auftreten, widersprechen sich. Dennoch wird die U-Haft aufrecht erhalten, denn die Staatsanwaltschaft führt einen politischen Prozess. Weiter Informationen findet ihr auf der Soliseite

Infoveranstaltung + Konzert:
14.12 // 18 Uhr // Waldorf Schule Dahlem, Auf dem Grad 3strong>

Demonstration:
19.12. // 14 Uhr // U-Bhf. Weinmeisterstr.

Yunus

Kundgebung gegen Residenzpflicht

Protestaktion in Berlin gegen Sondergesetz

Bewegungsfreiheit ist ein Menschenrecht! In Deutschland jedoch gilt seit 1982 die „Residenzpflicht“. Flüchtlinge dürfen den ihnen zugewiesenen Landkreis ohne Erlaubnis nicht verlassen. Tun sie es doch, werden sie mit Bußgeldern oder Gefängnisstrafen bis hin zu einem Jahr Knast bestraft. Tausende Flüchtlinge sind davon betroffen, etwa 100 sind jedes Jahr im Gefängnis, nur weil sie von ihrem Menschenrecht auf Bewegungsfreiheit Gebrauch gemacht haben. Ziel der Residenzpflicht ist es, das Leben für Flüchtlinge in Deutschland so schwer wie möglich zu machen. Nur in Deutschland existiert solch ein rassistisches Sondergesetz. Residenzpflicht bedeutet Isolation in entlegenen Lagern, rassistische Polizeikontrollen und Kriminalisierung. Die Residenzpflicht muss abgeschafft werden, ohne Wenn und Aber! Es ist höchste Zeit zu handeln! Weitere Informationen gibt es auf Residenzpflicht.info und bei der Initiative gegen das Chipkartensystem.

Kundgebung:
Samstag, 12. Dezember // 12 Uhr // Alexanderplatz (Weltzeituhr)

Sizzla-Konzert ist NICHT abgesagt, sondern VERLEGT!

Nachdem das Kesselhaus eingelenkt hat, findet es nun im Huxley’s Neue Welt (Hasenheide 107, U Hermannplatz) statt.

Treffpunkt bleibt wie gehabt 18.30h S-Bhf. Schönhauser Allee. Wir werden aber versuchen, von dort aus möglichst schnell nach Neukölln zu kommen, um an Ort und Stelle zu sein.

Wir lassen uns doch nicht verarschen…

Kommt alle!

Smash Homophobia!

Räumung der Brunnenstraße 183


Demo am Donnerstag 26.11. // 20:00 Uhr // Oranienplatz
gegen die gestrige Räumung des Wohnprojekts der Brunnenstraße 183

Weitere Infos findet ihr unter: www.wba.blogsport.de

Achtung! : Die Demo beginnt nicht wie geplant um 19:00 Uhr sondern erst um 20:00 Uhr. Davor als noch zur Demonstration gegen das Sizzla Konzert im Kesselhaus.

Keine Bühne für homophobe Mord-Propaganda am 26.11!

Smash Homophobia!
Kein Sizzla-Konzert am 26.11.2009 in Berlin!

Am 26. November soll die Reggae-„Größe“ Sizzla im Kesselhaus in der Kulturbrauerei im Rahmen seiner Europa-Tournee auftreten. Sizzla ruft offen zum Mord an homsexuellen Menschen auf. Wir wollen das nicht hinnehmen. Am Abend des Konzertes wird darum eine Demonstration stattfinden. Sagt euren Freund_innen bescheid. Lasst uns gemeinsam ein
Zeichen gegen jede Form von Ausgrenzung stezen.

Weitere Informationen:
- Aufruf
- Flyer (Vorderseite/Rückseite)

smash

Kommt zur Demonstration am 26. November 2009, 18.30 Uhr, S-Bhf. Schönhauser Allee!



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Straßen aus Zucker