Dein erster Eintrag

Hallo und herzlich willkommen auf blogsport.de. Dies ist Dein erster Eintrag in Deinem neuen Weblog. Bearbeite ihn oder lösche ihn einfach! Und natürlich viel Spaß beim Bloggen!

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland

In Hamburg und Frankfurt/Main wird es am Sonnabend, den 28.Januar, Demonstrationen unter dem Motto „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“ geben – aus Solidarität mit den Opfern des Naziterrors, als Zeichen gegen die Morde des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), für die Zerschlagung des Verfassungschutzes und um der rassistischen Mehrheitsgesellschaft auf die Füße zu treten.

der tod ist ein meister aus deutschland

Hier der entsprechende Aufruf der Hamburger Gruppe Kritikmaximierung:

Error 404 – Nazis Not Found

Über zehn Jahre lang konnte die Nazigruppe »Nationalsozialistischer Untergrund« in Deutschland unbehelligt und frei von jedem staatlichen Verfolgungsdruck zehn Menschen ermorden: Halib Kılıç und Theodorus Boulgarides in München, Enver Simsek, Abdurrahim Özüdogru und Ismail Yasar in Nürnberg, Yunus Turgut in Rostock, Halit Yozgat in Kassel, Mehmet Kubasık in Dortmund, Michèle Kiesewetter in Heilbronn und Süleyman Tasköprü in Hamburg. Weitere Anschläge, wie eine Nagelbombe in Köln, gehen wahrscheinlich auch auf das Konto des NSU. Aus diesem Grund finden am 28.01.2012 in Hamburg und Frankfurt a.M. antifaschistische Demonstrationen statt, zu deren Teilnahme wir aufrufen. (mehr…)

Den WKR-Ball in Wien unmöglich machen!



Vienna Calling – Den WKR-Ball crashen!
…umsGanze!-Aufruf zu den Protesten gegen den WKR-Ball 2012

Ausgerechnet am Holocaust Memorial Day, dem 27. Januar 2012, findet in der Wiener Hofburg mit dem 59. Ball des reaktionären Wiener Korporationsrings (WKR) einer der zentralen Events der europäischen Rechten statt. Was auf den ersten Blick wie ein gesellschaftliches Stelldichein in Frack, Schärpe und Schmiss erscheint, hat es tatsächlich in sich: mit diesem Ball gelingt, was sonst Seltenheitswert hat, nämlich der gesellschaftliche Schulterschluss zwischen Neonazis, Burschenschaftern, RechtspopulistInnen und Mitgliedern der etablierten Elite. Entsprechend ist der Ball auch alles andere als eine unpolitische ‚Feierei’. Und das jährliche Ritual ist mehr als ein albernes Relikt. Der WKR-Ball ist Anlaufpunkt für eine reaktionär-autoritäre Bewegung, die im Windschatten der gegenwärtigen Krise versucht, Macht und Einfluss auszuweiten. (mehr…)

„Rosen auf den Weg gestreut“ #18

Die neue „Rosen auf den Weg gestreut“ gibt es nun auch online als PDF!
rosen auf den weg gestreut antifa info
Das Antifa-Jugendinfo „Rosen auf den Weg gestreut“ erscheint seit 2007 regelmäßig im Nordosten Berlins.

„des rues de sucre“-Party 2012

Am 13.Januar steigt in Berlin die erste große „des rues de sucre“-Party 2012!

Nachdem 2011 ganz von Bewegungen aller Art beherrscht wurde, feiert die Straßen aus Zucker den Beginn ihres vierten Jahres im Sinne der Bewegung des Tanzbeins. Dazu gibt es Musik aus längst vergangenen Epochen, seltsames zum Träumen und natürlich: House und Techno.
Im Zweifel für die gute Laune und das nächste Blatt Propaganda.
Mit dabei sind: Dirk von Lowtzow (Tocotronic), Daniela La Luz (parallel, riot riot technique, moody heights), Kai & Schlomsen (kassette…bleistift…80er!), Robert Audien (Neubau Berlin), Kombiteller (dille*tanten), … resom (:// about blank) und Viperflo.

Los gehts um 23.59 Uhr im ://about blank (Markgrafendamm 24c, 10245 Berlin) am Ostkreuz.

Infos: facebook.com/strassenzucker

straßen aus zucker party des rues de sucre

Demonstration nach rassitischem Mordversuch

In der Nacht zum 9. Januar 2012 haben am U-Bahnhof Eberswalder Straße drei Rassisten einen 23jährigen Migranten erst beleidigt und dann mit Tritten und Schlägen auf den Kopf so schwer verletzt, dass er seitdem in Lebensgefahr schwebt. Sie brachen ihm die Nase und einen Rückenwirbel, die Täter flüchteten unerkannt. Es ist unerträglich, dass Rassist_innen ungestört solche Taten begehen können. Es braucht eine entschlossene Gegenwehr gegen jede Art von Rassismus, Menschen, die eingreifen und eine starke antifaschistische Bewegnung!
Heute wird es ab 17.30 Uhr am S-/U-Bhf. Schönhauser Allee eine antirassistische Demo im Prenzlauer Berg geben.
antifa prenzlauer berg

Straßen aus Zucker #6 online!

Nach eines etwas längeren Sommerpause könnt ihr die neuste Ausgabe der „Straßen aus Zuckerhier online lesen, im Infoladen eures Vertrauens abholen oder hier kostenlos bestellen!

What the fuck!
Dass Papst Benedikt XVI, formerly known as Joseph Ratzinger aka der kleine Hitlerjunge, einen Besuch im September in Berlin, Freiburg und Erfurt plante, war uns Anlass genug eine Schwerpunktnummer zur Kritik der Religion zu machen. Sicher können sich noch viele von Euch an den Skandal erinnern, den der gute Ratze mit der Wiederaufnahme der Holocaustleugner von der erzreaktionären Pius-Bruderschaft in den katholischen Kirchenschoß ausgelöst hat – ganz zu schweigen von den immer wieder und wieder „auftauchenden“ Skandalen um sexuelle Gewalt in kirchlichen Einrichtungen und Kontexten. Wir haben uns dabei nicht auf die zwar wichtige aber nicht ausreichende Kritik an der menschenfeindlichen Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes und der katholischen Kirche in Bezug auf Frauenrechte, Homosexualität, HIV-Prävention oder Schwangerschaftsabbrüche beschränkt, die im linksliberalen Diskurs um den „Rottweiler Gottes“ und seinen Anhang den größten und oft auch einzige Raum einnimmt, sondern haben uns abseits dieser Skandalhascherei einerseits mit einer grundlegenden Religionskritik und andererseits mit einer Kritik der gängigen Religionskritiken beschäftigt. Letztere sind nämlich oft nicht viel besser, wenn sie einfach die Naturwissenschaften zur neuen Bibel erheben. Außerdem haben wir uns mal die üblichen Vorstellungen zur christlichen Kirche angeguckt und sie widerlegt. Abschließend zum Religions-Schwerpunkt gibt es ein kleines „How to…“, wie ihr aus dem Laden wieder rauskommt, wenn auch ihr, wie selbst einige hier in der Redaktion, hinterlistig als ganz ganz kleine Kinder getauft wurdet, nun offiziell „katholisch“ oder „protestantisch“ seid und z.B. entsprechende Steuern zahlen müsst.
Die anderen Texte in dieser Ausgabe bilden passend zur diesjährigen „…umsGanze!“-Kampagne „Gegen Integration und Ausgrenzung“ einen zweiten Schwerpunkt. Da gibt es zum einen den ultimativen „Integrationstest“, denn die rassistische Debatte um „die Integration der Ausländer“ hat nicht erst mit Sarrazin angefangen und geht auch ohne ihn weiter. Zum anderen gibt es neben dieser augenzwinkernden Intervention auch noch ernstere Texte die sich mit Kulturalisierung und Antiziganismus beschäftigen.
Im Interview waren wir diesmal mit Robert Stadlober, der irgendwo zwischen Kekswichsen und der Diskussion über brennende Luxusautos als Schauspieler und Linksradikaler bekannt geworden ist.
Last but not least eine gute Nachricht für alle, die unsere Aufkleber vermisst oder sich schon lange auf neue T-Shirt Motive gefreut haben: Beides gibt es nun dank audiolith.net und diraction.org wieder im Angebot!
Und nun viel Spaß mit der Ausgabe 666!

straßen aus zucker #6

Nazis auf die Pelle rücken – Demo gegen Nazi-Brandstifter

Solidarität mit den Betroffenen von Neonazigewalt! Antifaschismus praktisch machen!

antifa neukölln

In der Nacht vom 26. zum 27. Juni gab es abermals Anschläge auf linke Einrichtungen und alternative Wohnprojekte, die man zweifelsfrei der Berliner Neonaziszene zuordnen kann. Am härtesten traf es das Jugendzentrum „Anton-Schmaus Haus“ des Jugendverbandes „Die Falken“ in Britz-Süd, das nach dem Brandanschlag erst mal geschlossen bleiben muss. Eine Nacht zuvor übernachtete dort noch eine Kindergruppe, der neonazistische Brandanschlag hätte somit in einer Katastrophe enden können.

Im Rahmen ihrer rassistischen „Ausländer raus“-Kampagne haben Berliner Neonazis Mitte Mai bei einem Aufmarschversuch am Mehringdamm in Kreuzberg mehrere Menschen, darunter auch Migrant_innen, schwer verletzt.

Die im Internet vom „Nationalen Widerstand Berlin“ (NW-B) aufgelisteten potentiellen Anschlagsziele werden von den Neonazis seit Ende 2009 regelmäßig attackiert. Das betrifft hauptsächlich Neukölln und Kreuzberg. Denkbar, dass auch Neuköllner/Rudower Jungnazis darin verwickelt sind.

Wir erinnern an die Molotwcocktailanschläge 2008 auf Häuser in Rudow, in denen Familien mit Migrationshintergrund leben. Zwei Rudower Neonazis sind dafür vom Berliner Landgericht zu einer mehrjährigen Haftstrafe wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung verurteilt worden. Einer von ihnen ist Robert Hardege, der seit seiner Haftentlassung auf Bewährung auch wieder regelmäßig auf NPD-Veranstaltungen präsent ist.

Die Berliner Neonaziszene ist gut überschaubar, eigentlich kennen wir sie alle und in diesem Sinne:
Die antifaschistische Selbsthilfe organisieren – Nazis auf die Pelle rücken – fight back!!!

Flyer: http://bit.ly/qfvFmc
Plakat: http://bit.ly/rsNEhu

Freitag: Antifa-Demo in Schöneweide

„Schöneweide ist unser Kiez! Nazistrukturen aufdecken und bekämpfen! Hexogen dichtmachten!“

Los gehts um 18.00 Uhr am S-Bhf. Schöneweide!

antifa schöneweide

Seit Anfang letzter Woche befindet sich in Schöneweide in der Brückenstraße 9 ein neuer Nazi-Laden. In direkter Nähe zur bekannten Nazi-Kneipe „Zum Henker“ hat Sebastian Schmidtke einen Laden angemietet, in welchem er nun unter dem Namen „Hexogen“ (eine Bezeichnung für einen Sprengstoff aus dem zweiten Weltkrieg) „alles für den Aktivisten“ vertreibt. Konkret verscherbelt er neben Militärsachen und Securitybedarf auch Nazi-Kram (u.A. CDs und Shirts).
Schmidtke ist seit einigen Jahren Anmelder verschiedener Neonazidemonstrationen in Berlin. Erst im Mai wollte er einen Aufmarsch durch Kreuzberg durchführen, der aufgrund starker Proteste verhindert wurde. Schmidtke vetritt das aktionsorientierte Spektrum der extremen Rechten in der NPD.
Wir werden nicht zulassen, dass sich Neonazis immer mehr Strukturen in Schöneweide aufbauen und den Kiez zu einer „No-Go-Area“ machen. Schöneweide für alle!

Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise ist um 17.30 Uhr am S-Bhf. Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße).

No „Al Quds-Tag“ 2011

Auch diese Jahr im September wird ein aus linken und antifaschistischen Gruppen bestehendes Bündnis verschiedene Veranstaltung vor und am „Al Quds-Tag“ durchführen.

Achtet auf aktuelle Ankündigungen auf diesem Blog. Aufruf, Bilder, Bericht und mehr zum letzten Jahr findet ihr unter „Al Quds-Tag“ 2010.

Solltet ihr Interesse an einem Info- & Mobilisierungsvortrag in eurer Stadt haben, sendet einfach eine Mail ans Bündnis.

no al quds